Mein Oster-Gedicht

Ich sehe
den Himmel offen.
Ich spüre
die Kraft des Adlers.
Ich höre
milde Worte.
Ich gehe
auf neuen Wegen.
Ich teile sie
mit anderen.
Von Sonnenaufgang
bis Sonnenuntergang
singen sie
in unzähligen Sprachen
dein Lob,
feiern Auferstehung
rund um die Erde;
von Datumsgrenze
bis Datumsgrenze
feiern sie Gottesdienst.
Und ich gehöre dazu.

Grenzen sind gefallen.
Stürme haben sich verbraucht.
Fragen sind geklärt.
Dein gutes Wort ist angekommen.
Die Engel haben die Flügel abgelegt
und bleiben.

Du bist unsere
Zuversicht und Stärke.
Wir kehren um,
halten unsere Wunden
in dein Licht
und leben.

(von: Gerhard Engelsberger , “Von Achtsamkeit bis Zuversicht”,
Kreuz Verlag 2009, S. 212)

 

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