„Ich bin dann mal weg.“

Hape Kerkeling hat am Ende seines Pilgerweges nach Santiago de Compostela ein wunderschönes Bild von Gott beschrieben.
Das nehme ich mit, wenn wir uns morgen auf den Weg machen:

„Während ich im Zug sitze, versuche ich meine Gedanken zu Gott zu sammeln und sie für mich noch einmal so griffig wie möglich zu formulieren.

Der Schöpfer wirft uns in die Luft,
um uns am Ende überraschenderweise wieder aufzufangen.
Es ist wie in dem ausgelassenen Spiel, das Eltern mit ihren Kindern spielen.
Und die Botschaft lautet: Hab Vertrauen in den, der dich wirft,
denn er liebt dich
und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein.

Und wenn ich es Revue passieren lasse,
hat Gott mich auf dem Weg andauernd in die Luft geworfen
und wieder aufgefangen.
Wir sind uns jeden Tag begegnet.“  (Hape Kerkeling, Ich bin dann mal weg, S. 344f)

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