Jahresrückblick … – Taufkinder 2018

Matilda, Charlotte, Clara, Frederik, Luisa, Jasmine, Alexander, Oskar, Emilia, Julius, Helen, Vincent, Lasse, Mattis, Jenna, Lennart, Jasper, Hannes, Jonas, Annabelle – Täuflinge des Jahres 2018.

Guter Gott,
Kinder sind zur Welt gekommen. Wir haben sie getauft.
Wir danken dir für sie.
Sie alle sind uns anvertraut als dein Geschenk.
Gib uns gute Gedanken und Kräfte für sie zu sorgen
Laß sie wachsen in der Gewißheit, dass du sie liebst
und ihnen nahe bist auf ihrem Lebensweg.
Amen

 

Stille Nacht….


Bevor wir Weihnachten “abräumen” und alles wieder in Kisten verstauen – mit dem Gefühl der Erleichterung, Weihnachten wieder einmal “geschafft zu haben” –
vielleicht doch erst einmal ankommen im Stall von Bethlehem.
Entmüden und entspannen.
Weihnachten klingen lassen.
Bedächtig sein mit dem Fest.

Liebe braucht Zeit. Auch die Liebe Gottes.

“Müßiggang ist aller Liebe Anfang.” Ingeborg Bachmann

Ausverkauft!






400 Weihnachtsbaumkugeln mit Geusenengel für die Kirchdecke.
Ein Renner in der Vorweihnachtszeit in Kettwig.

Im Januar geht’s an die Renovierung unserer Kirchdecke: Ausbessern, reinigen und neu streichen.

Das Provisorium von 1946 muß dringend überarbeitet werden.
Vielleicht haben die Kettwiger Freude daran “ihre” Kirche wieder schön zu machen und unterstützen das Projekt. Mal eben 50.000 ,- Euro sind dafür fällig.

Pins mit Geusenengel sind auch sehr beliebt…
manche entdecken erst jetzt, dass wir diesen Engel auf dem Chorgiebel der Kirche haben.

3. Advent

Ok., dass Adventszeit anstrengend ist, kann man auf diesem Bild sofort sehen. Maria hängt auf dem Esel, wie ich mich in der Woche zwischen 2. und 3. Advent fühle. Seitdem das erste Liedblatt (700 Stück) gedruckt ist und ich eine Idee für den zweiten Heiligabend-Gottesdienst habe, bin ich wieder etwas entspannter.

Morgen kommt der Baum für die Kirche. Jedes Jahr spannend: zu groß, zu klein, die Zweige zu ausladend, so dass man hinter dem Altar verschwindet und sich wie im Dschungel fühlt… ? Wieviel Requisiten passen in die Sakristei, so dass man noch treten kann? Der Küster macht gerade Urlaub auf Gran Canaria 😉 (Sorry, das mußte jetzt hier rein).
Konzerte in allen Variationen – mit Bühne, ohne Bühne, Altar zur Seite, nicht zur Seite. Wissen die Hausmeister über alle besonderen Wünsche Bescheid?
Spendenaktion Kirchdecke. Sind genug Weihnachtsbaum-Kugeln zum Verkauf da? Geusenengel-Pins?

Zum Glück scheint der Esel gute Laune zu haben.




2. Advent


Heute war die Verabschiedung von Monika.
Sie war mehr als 30 Jahre Erzieherin in einer unserer KiTas.
Ganz viel Verbundenheit, Vertrautheit,
Lebendigkeit und Freude im Miteinander mit den Kindern machen sie aus.
Sie lebt es wahrhaftig, die Kinder nicht als “Aufgabe”, sondern als Geschenk zu sehen.

“Erzieherin zu werden, war die beste Entscheidung meines Lebens.”

Was für Spuren hinterlässt man?
Dort wo andre etwas von mir spüren,
spüren, was mir wichtig ist, – was mich lebendig macht,
dort hinterlasse ich vielleicht Spuren.

1. Advent

Die Adventszeit beginnt. Als erste Aktion zwei Stunden in der “ökumenischen Hütte” vom Kettwiger Weihnachtsdorf gestanden und Kekse und Marmeladen verkauft…. Man sieht sich.

Die nächste Woche wird “klassisch betriebsam”: Advents-Gottesdienst der Realschule 5. Klasse, Advents-Grundschulgottesdienst 3. und 4. Klasse, adventliches Singen mit dem Bläserchor dazu eine Besinnung, Seniorenadventsfeier Bezirk vor der Brücke, Seniorenadventsfeier Stadtmittte. Dazu Kindergarten-Ausschuss, Finanz-Ausschuss und verschiedene Gespräche.

Zeit der Besinnung.

Die Kunst ist ja gerade in der normalen Geschäftigkeit den roten Faden zu finden und immer wieder aufzugreifen.

In einem Brief an mich habe ich so eine schöne Formulierung gefunden, – die nehme ich mit in die Adventszeit;

“Sich auf Gutes freuen”

(So wie die drei Kollegen, gemalt von Finn, 5 Jahre, aus der Kita Vor der Brücke)

Kettwigs jüdische Gemeinde

So sieht die Schautafel, die an die jüdische Gemeinde Kettwigs erinnert, heute morgen aus!

Keine 8 Tage ist es her, dass wir am Gedenkstein für die jüdische Gemeinde in der Landsbergerstraße Steine hingelegt haben. Kerzen angezündet – und der Pogromnacht vor 80 Jahren gedacht.

In der Gedenkfeier in der Kirche am Markt waren zuvor alle Namen der jüdischen Kettwiger Mitbürger verlesen worden, die in der Zeit des “3. Reiches” verschleppt und ermordet wurden. In einem der vielen Vernichtungslager starben. Mehr als 90 Namen.

Das Erinnern scheint zu stören, zu verärgern…???!!!
Um so nötiger.