Vergnügungen

Mein Lieblingspark: Washington Square

  Schlittschuhlaufen im Central Park!

“ritual of sending” für alle, die im kommenden Semester nicht mehr am Union sind.

“dinner and dance” in der Judson Memorial Church

  ……having a good meal

 

At the Union: Christmas carol singing

…..mal schaun, welche Bilder ich die nächsten Tage noch dazu setzen kann.

The Union – under construction

Am Anfang war ich beeindruckt. Und nachdem ich nun ein Semester am Union studieren durfte, bin ich noch immer beeindruckt.

Dies theologische Seminar traut sich etwas, setzt sich den Fragen und Themen unserer Zeit aus, geht in die Auseinandersetzung – ohne zu wissen, was am Ende sein wird. Hier wird nicht einfach “Theologie getrieben”, sondern etwas riskiert.

Sei es in Neuem Testament, der Versuch paulinische Theologie neu zu entwerfen; oder konsequent interreligiösen Dialog zu suchen oder afrikanische Religionen (Santeria, Vodou, Luccumi, Condomble, Rastafarianism) und ihre spirituelle Bedeutung zu “ent-dämonisieren” und ernst zu nehmen.

Der “Lehrkörper” – eines christlichen Seminars – umfasst muslimische, buddhistische, jüdische und “synkretistische” Lehrerinnen und Lehrer (neben einigen christlichen). Dazu kommt das Konzept der unglaublich vielfältigen chapel-GDs.

Für die einen Studierenden bietet das Union zu wenig spirituelle Begleitung (ist also zu wenig traditionell christlich),  für die anderen geht das Union mit seinen Aufbrüchen nicht weit genug. Zwischendurch hätte ich gesagt, “dies Seminar ist in der Krise”; und vielleicht ist es das ja auch – aber gewollt.

Die Studierenden beschreiben selbst, dass das Miteinander hier häufig sehr anstrengend und gespannt ist. Und gleichzeitig sagen sie: “Wir werden nie wieder an einen Ort kommen, wo wir in einer solchen Vielfalt miteinander diskutieren.” (Das finde ich einerseits erschreckend, dass die gesellschaftliche Wirklichkeit in den USA weiterhin so getrennt ist – und ebenso ist es das Besondere, unbedingt zu Schätzende am Union.)

Für mich steht gar nicht so im Vordergrund, was ich hier an einzelnen, konkreten Inhalten gelernt habe, als vielmehr diese Haltung und Selbstverständlichkeit, mit der man sich in einem Kosmos verschiedener Religionen bewegt – sie respektiert und wertschätzt, mit gleichzeitiger scharfer Kritik an den kolonialen, unterdrückenden Strukturen der eigenen christlichen Tradition.

Tolle Erfahrung, weit weg von dem, was ich an “akademischen Lehrbetrieb” in Deutschland erlebt habe.

Erster Advent

1. Advent: Luis’ Geburtstags-“Wochenende” und Taufe.

Jesaja 9,1:                                                                                                      “Das Volk, das im Finsteren wandelt, sieht ein grosses Licht, und über denen, die da wohnen im finsteren Land, scheint es hell.

 

“Find a TV”

Unbelievable! Unser Versuch gestern das Christmas tree Lighting am Rockefeller Center zu sehen, war zum Scheitern verurteilt. TAUSENDE von Menschen (Touristen…. ;-)) schoben sich durch die 5th, 6th und Madison Avenue. Immer wieder abgeriegelte Strassenzüge, kein Weiterkommen. Dieser nette Officer fühlte sich schliesslich genötigt, uns die bittere Wahrheit zu sagen: ” You won’t see the tree today. Find a TV and come back tomorrow.”

Wir haben uns dann einen netten Abend beim Koreaner gemacht.

Happy birthday!

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank für all die vielen Glückwünsche aus der alten und neuen Welt!

Ich hatte einen wunderschönen Tag – habe mit meiner Schwester, die zu Besuch ist, der Lady Liberty noch mal einen Besuch abgestattet und abends wurde gefeiert in der La Salle Street – mit Annette, Hsien-yu, John, Lee, Deb, Elice und Max. Max hat uns bekocht! Wunderbar. I’m blessed with cooking men!

Pottery class

By the way: Habe ich schon von meinem Töpferkurs erzählt? Direkt in der Nachbarschaft gibt es eine kleine Töpferei – “Mugi” – die Kurse anbietet. Oben meine bisherigen Werke!

Othi ist unsere Lehrerin:                                                                                           “Pottery is a challenge for perfectionist – they have to let go.” (Töpfern ist eine Herausforderung für Perfektionisten. Sie müssen loslassen.)