“Ich bin kein Kirchgänger.”

“Ich kann auch in den Wald gehen zum Beten.”
Das höre ich öfters.

Unbedingt.
Das Grün im Mai ist wunderbar.

Die Stille, der Raum im Wald – herrlich.
Ich sortiere mich. Spüre mich wieder.
Nehme wahr, was traurig oder wütend macht.
Entdecke Kraft und Freude in mir.

Achte auf Vogelstimmen, Farben, Licht.
Die friedliche Ruhe tut gut.

Ganz sicher ist der ganze Wald ein großes Gebet.

Psalm 19:
“Die Himmel erzählen die Wunder Gottes
und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.
Ein Tag sagt’s dem anderen
und eine Nacht tut’s kund der anderen.
Ohne Sprache und ohne Worte,
unhörbar ist ihre Stimme.”

Aber:

ich bin nicht nur auf mich und die Natur verwiesen,
sondern auch auf andere und unsere Gemeinschaft
und auf das Wort, das ich mir nicht selber sagen kann.

Darum gehe ich in die Kirche und nicht nur in den Wald.

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