Was für ein Theater! ;-)

Von links nach rechts: Jakob, sein Bruder Esau, Vater Isaak und Mutter Rebekka.

Zu sehen am Freitag in der Kinderkirche / 16 h:
Die Geschichte von Esau und Jakob.

Worum geht’s da eigentlich?
“Jakob ergaunert sich das Erstgeburtsrecht und den Segen Gottes” – hm, klingt ziemlich weit weg.

Den andern austricksen, um selbst das beste Stück zu bekommen.
Erfülltes Leben – auf Kosten des anderen

Für die Kinder: Familienleben. Zwei Brüder, die so verschieden sind, dass sie nicht immer was miteinander anfangen können. Die sich austricksen und anlügen, wütend aufeinander sind. Wen haben die Eltern mehr lieb? Und Gott – mag der einen von den beiden auch lieber?

“Na, dann haben Sie jetzt ja frei.”

Kommentar des Gerüstbauers.

Der Aufbau des Gerüsts in der Kirche hat gestern begonnen. Ebenso das Einhausen der Orgel. Die alten Lampenschirme sind in Sicherheit gebracht, Sitzpolster, Klavier….

Spendenmäßig sind wir bei 28.500 – Euro. Das ist schon super.
Für die Spender gibt’s eine Einladung zur “Decken-Preview”, wenn alles fertig ist – ehe die Kirche wieder geöffnet wird. Fehlen noch 30.000 – …..

System of belief … or way of life?

Ein Weihnachtsbild – gefunden in der Aachener Citykirche St. Nikolas (ohne Titel und Künstler) – dazu ein paar theologische Gedanken fürs neue Jahr.

Brian McLaren, ” The Great Spiritual Migration” (Convergent 2016, page 2-3 / 42):

For centuries, Christianity has been presented as a system of beliefs. That system of beliefs has supported a wide range of unintended consequences, from colonialism to environmental destruction, subordination of women to stigmatization of LGBT people, anti-Semitism to Islamophobia, clergy pedophilia to white privilege. What would it mean for Christians to rediscover their faith not as a problematic system of beliefs, but as a just and generous way of life, rooted in contemplation and expressed in compassion, that makes amends for its mistakes and is dedicated to beloved community for all? Could Christians migrate from defining their faith as a system of beliefs to expressing it as a loving way of life? . . .

For centuries, Christians have presented God as a Supreme Being who showers blessings upon insiders who share certain beliefs and proper institutional affiliation, but who punishes outsiders with eternal conscious torment. Yet Jesus revealed God as one who “eats with sinners,” welcomes outsiders in, and forgives even while being rejected, tortured, and killed. Jesus associated God more with gracious parental tenderness than strict authoritarian toughness. He preached that God was to be found in self-giving service rather than self-asserting domination. What would it mean for Christians to let Jesus and his message lead them to a new vision of God? What would it mean for Christians to understand, experience, and embody God as the loving, healing, reconciling Spirit in whom all creatures live, move, and have their being?

For centuries, Christianity has presented itself as an “organized religion”—a change-averse institution or set of institutions that protects and promotes a timeless system of beliefs that were handed down fully formed in the past. Yet Christianity’s actual history is a story of change and adaptation. We Christians have repeatedly adapted our message, methods, and mission to the contours of our time. What might happen if we understood the core Christian ethos as creative, constructive, and forward-leaning—as an “organizing religion” that challenges all institutions (including its own) [as Jesus did] to learn, grow, and mature toward a deepening, enduring vision of reconciliation with God, self, neighbor, enemy, and creation? . . .

If such a migration is possible, how would we describe that way of life toward which we are moving?

Jahresrückblick … – Taufkinder 2018

Matilda, Charlotte, Clara, Frederik, Luisa, Jasmine, Alexander, Oskar, Emilia, Julius, Helen, Vincent, Lasse, Mattis, Jenna, Lennart, Jasper, Hannes, Jonas, Annabelle – Täuflinge des Jahres 2018.

Guter Gott,
Kinder sind zur Welt gekommen. Wir haben sie getauft.
Wir danken dir für sie.
Sie alle sind uns anvertraut als dein Geschenk.
Gib uns gute Gedanken und Kräfte für sie zu sorgen
Laß sie wachsen in der Gewißheit, dass du sie liebst
und ihnen nahe bist auf ihrem Lebensweg.
Amen

 

Stille Nacht….


Bevor wir Weihnachten “abräumen” und alles wieder in Kisten verstauen – mit dem Gefühl der Erleichterung, Weihnachten wieder einmal “geschafft zu haben” –
vielleicht doch erst einmal ankommen im Stall von Bethlehem.
Entmüden und entspannen.
Weihnachten klingen lassen.
Bedächtig sein mit dem Fest.

Liebe braucht Zeit. Auch die Liebe Gottes.

“Müßiggang ist aller Liebe Anfang.” Ingeborg Bachmann

Ausverkauft!






400 Weihnachtsbaumkugeln mit Geusenengel für die Kirchdecke.
Ein Renner in der Vorweihnachtszeit in Kettwig.

Im Januar geht’s an die Renovierung unserer Kirchdecke: Ausbessern, reinigen und neu streichen.

Das Provisorium von 1946 muß dringend überarbeitet werden.
Vielleicht haben die Kettwiger Freude daran “ihre” Kirche wieder schön zu machen und unterstützen das Projekt. Mal eben 50.000 ,- Euro sind dafür fällig.

Pins mit Geusenengel sind auch sehr beliebt…
manche entdecken erst jetzt, dass wir diesen Engel auf dem Chorgiebel der Kirche haben.

3. Advent

Ok., dass Adventszeit anstrengend ist, kann man auf diesem Bild sofort sehen. Maria hängt auf dem Esel, wie ich mich in der Woche zwischen 2. und 3. Advent fühle. Seitdem das erste Liedblatt (700 Stück) gedruckt ist und ich eine Idee für den zweiten Heiligabend-Gottesdienst habe, bin ich wieder etwas entspannter.

Morgen kommt der Baum für die Kirche. Jedes Jahr spannend: zu groß, zu klein, die Zweige zu ausladend, so dass man hinter dem Altar verschwindet und sich wie im Dschungel fühlt… ? Wieviel Requisiten passen in die Sakristei, so dass man noch treten kann? Der Küster macht gerade Urlaub auf Gran Canaria 😉 (Sorry, das mußte jetzt hier rein).
Konzerte in allen Variationen – mit Bühne, ohne Bühne, Altar zur Seite, nicht zur Seite. Wissen die Hausmeister über alle besonderen Wünsche Bescheid?
Spendenaktion Kirchdecke. Sind genug Weihnachtsbaum-Kugeln zum Verkauf da? Geusenengel-Pins?

Zum Glück scheint der Esel gute Laune zu haben.




2. Advent


Heute war die Verabschiedung von Monika.
Sie war mehr als 30 Jahre Erzieherin in einer unserer KiTas.
Ganz viel Verbundenheit, Vertrautheit,
Lebendigkeit und Freude im Miteinander mit den Kindern machen sie aus.
Sie lebt es wahrhaftig, die Kinder nicht als “Aufgabe”, sondern als Geschenk zu sehen.

“Erzieherin zu werden, war die beste Entscheidung meines Lebens.”

Was für Spuren hinterlässt man?
Dort wo andre etwas von mir spüren,
spüren, was mir wichtig ist, – was mich lebendig macht,
dort hinterlasse ich vielleicht Spuren.